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16.11.2018

Gestiegene Beschaffungskosten führen zu höheren Strom- und Gaspreisen

Soest. Die Mehrkosten bei der Beschaffung in den Bereichen Strom und Erdgas sorgen für Preiserhöhungen, im Strombereich spielen zudem noch höhere Netzentgelte eine Rolle. Die Preiserhöhungen der verschiedenen Tarife werden zum 1. Januar 2019 wirksam.
 

STROM: Die an der Leipziger Strombörse festgestellten Preise sind im Laufe der letzten beiden Jahre deutlich gestiegen. Darüber hinaus haben sich auch die Netzentgelte zuletzt erhöht. Die staatlich bedingten Steuern, Abgaben und Umlagen sinken dagegen in Summe nur um -0,171 ct/kWh brutto. Die Senkung in diesem Bereich ist zu gering, um die Kostensteigerung aus Beschaffung und Netz zu kompensieren. Die Stadtwerke Soest müssen daher die Stromtarife anpassen.
Im Tarif Börde Strom Basis (Grundversorgung) zum Beispiel beträgt die Preiserhöhung beim Arbeitspreis 0,70 ct/kWh brutto und beim Grund- und Verrechnungspreis 11,90 EUR/Jahr brutto. Das entspricht bei einem Durchschnittsverbrauch von 3.500 kWh einer Erhöhung um rund 3,5 Prozent, beziehungsweise rund 3 Euro pro Monat.

GAS: Nachdem die Stadtwerke Soest die Gaspreise in 2016 erfreulicher Weise senken konnten, hielten sie sie in den letzten beiden Jahren trotz steigender Einkaufpreise stabil. Aufgrund der erneut deutlich gestiegenen Einkaufskosten kommen die Stadtwerke nunmehr nicht umhin die Gastarife anzupassen. Zum Beispiel im Tarif Börde Gas Basis (Grundversorgung) steigen die Arbeitspreise um gerundete 0,23 Cent/kWh brutto. Die Grundpreise bleiben unverändert. Das entspricht bei einem Durchschnittsverbrauch von 20.000 kWh einer Erhöhung um etwa 3,2 Prozent, beziehungsweise rund 3,70 Euro pro Monat.

In diesen Tagen erhalten die Kunden die Anschreiben, in denen die Preiserhöhungen der jeweiligen Tarife dargelegt werden. Kunden der Grundversorgung erhalten dabei das Angebot in alternative, für sie günstigere Stadtwerketarife zu wechseln. Mit dem Tarifwechsel zahlt diese Kundengruppe dann sogar weniger als bisher. Die Stadtwerke setzen damit ihre Linie fort, die Kunden immer wieder auf die Alternativen zur Grundversorgung hinzuweisen.

Ab dem 16./17. November sind die neuen Preise für sämtliche Tarife auf der Homepage der Stadtwerke gelistet.